Containment-Theorie

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Containment-Lösungen werden zum Schutz von Bediener/Umwelt vor gefährlichen Produkten während des Produktionsverfahrens eingesetzt. Im vergangenen Jahrzehnt führte die Zunahme der Produktwirksamkeit dazu, dass noch höher entwickelte Kontrollstrategien gefordert wurden.

Was ist Containment?

Containment ist die Bildung einer  Barriere im Produktionsverfahren zwischen dem Produkt und den Mitarbeitern , die sich in diesem Umfeld aufhalten.

 

Containment-Systeme sind in erster Linie ein Mittel für Arbeitgeber zur Einhaltung der Arbeitsschutzvorschriften für ihre Mitarbeiter.

Zu diesem Zweck werden Containment-Lösungen zum Schutz von Bedienern/der Umgebung vor gefährlichen Produkten während des Produktionsverfahrens verwendet. Im vergangenen Jahrzehnt führte die Zunahme der Produktwirksamkeit dazu, dass noch höher entwickelte Kontrollstrategien gefordert wurden.

Containment-Anwendungen bestehen darin, das Produkt und den Prozess anstelle des Bedieners zu isolieren, wodurch die persönliche Schutzausrüstung entfällt. Weitere Vorteile der Containment-Ausrüstung sind die Vermeidung von Kreuzkontamination, weniger Reinigungsbedarf und die Aufstellung einer ergonomischeren und effizienteren Arbeitsumgebung nach FDA-Vorschrift und GMP-Design (Good Manufacturing Practice - gute Herstellungspraxis).

Die Arten der verwendeten Containment-Ausrüstungen sind sehr vielfältig und hängen stark von der Verfahrensanwendung, Verfahrensausrüstung, Produkttoxizität und vor allem auch vom erforderlichen Schutzumfang ab. Typische Lösungen umfassen Isolatoren, Absaugstände bis hin zu Drosselventilen wie dem ChargePoint®.

 

Der Umfang des erforderlichen Containment-Schutzes wird als CPT definiert (Containment Performance Target, Containment-Leistungsziel).

Die Leistungsmessung der Ausrüstung in Bezug hierauf wurde vom ISPE (Institute of Pharmaceutical Engineering-Pharmazeutisch-Technischem Institut formalisiert und als Richtlinie unter dem Titel ‘The ISPE Good Practice Guide: Assessing the Particulate Containment Performance of Pharmaceutical Equipment’ veröffentlicht.

Diese wurde vom SMEPAC-Ausschuss erstellt, um eine Standardmessung der Containment-Wirkung bei der Verarbeitung von Feststoffen in Einheiten von Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m³) zu messen. Ein ChargePoint® hat beispielsweise eine Containment-Kapazität, mit der bis zu <1µg/m³ erzielbar sind.

Die Containment-Leistung der geteilten ChargePoint® Drosselventile ist nach diesen SMEPAC-Richtlinien zertifiziert und vermittelt unseren Kunden geprüfte Leistung und das Gefühl von Sicherheit.